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NRZ - Oberhausen/ 14.09.2008 von Stefan Schweigert Zum Sieg gezittert HC Rot-Weiß Oberhausen - TV Schwafheim 26:25 (11:8): Was für ein Krimi in der Jansen-Halle! Nachdem die Rot-Weißen über 40 Minuten in der Deckung die von Trainer Michael Köberle eingeforderte Aggressivität an den Tag legten und zwischenzeitlich sogar auf 17:12 davon ziehen konnten, hätten sie sich beinahe selbst noch um den verdienten Lohn ihrer Arbeit gebracht. "Wir haben uns wohl zu sicher gefühlt", suchte "Köpi" nach einem Grund für die Gratwanderung seiner Schützlinge in der letzten Viertelstunde. Die Moerser, denen bis dahin in der Vorwärtsbewegung nichts Außergewöhnliches einfiel, profitierten jetzt aber zuhauf von hanebüchenen Fehlern der immer nervöser werdenden "Löwen". Der Vorsprung schmolz rapide, TVS führte plötzlich mit 23:25 (57.). Der totale Einbruch blieb zum Glück aus, auch weil Köberle fortan offensiv decken ließ und Schwafheim damit den letzten Nerv rauben sollte. HC RWO glich aus, legte wieder eins vor - das reichte. HC RWO: Hollenberg, Linke; Schweinsberg (1), Conrad, Landgraf (8), A. Behmer (8/4), Christ, Jantze, Köhler (4), Krogoll (2), Schmidt, Zweig (3), Howitz.
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WAZ - Oberhausen/ 14.09.2008 von Martin Berger HC RW Oberhausen - TV Schwafheim 26:25 (11:8): Geht doch. Im zweiten Anlauf haben die Oberhausener den ersten Sieg eingefahren. Die Rot-Weißen waren nach ihrer Auftaktniederlage kaum wieder zu erkennen und spielten wie ausgewechselt. Das war eine völlig andere Mannschaft. Die Einstellung stimmte gleich von der ersten Minute an, und auch spielerisch wussten wir diesmal zu überzeugen. Und wenn du in einer Halbzeit gegen so eine Mannschaft nur acht Treffer kassierst, spricht das auch für eine gute Abwehrarbeit, so RWO-Coach Michael Köberle. Bestnoten in diesem Punkt verdiente sich vor allem Alexander Christ. Nach 43 Minuten führte der HC RWO bereits mit 17:12 und sah da schon wie der sichere Sieger aus. Doch dann ging der Faden verloren, und vier Minuten vor dem Ende führten die Gäste plötzlich mit 25:23. Michael Köberle reagierte, stellte seine Abwehr um auf eine Vier-Zwei-Formation, und so wurde der Spieß am Ende noch einmal herum gedreht. Das war ein furioses Spiel. Ich bin wirklich froh, dass beide Punkte diesmal hier in Oberhausen bleiben, so Trainer Köberle. Aber die haben sich seine Schützlinge diesmal auch wirklich verdient. |
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NRZ - Moers/ 15.09.2008 Wenig Dynamik und kein Mut zum Risiko Schwafheims Trainer Dieter Hünten ist maßlos enttäuscht. In den Schlussminuten eingebrochen. Mit 7 Treffern erfolgreich, Fabian Preuß Beim TV Schwafheim läuft es überhaupt nicht rund. Vergangenes Wochenende haben sie schwach gespielt, aber zumindest gewonnen. Die Verbandsliga Handballer blieben auch diesmal vieles schuldig, boten eine spielerische Magerkost und verloren beim HC RW Oberhausen mit 25:26 (8:11). Die Mannschaft kommt derzeit einfach nicht mit der eigenen hohen Erwartungshaltung zurecht. Selbstbewusstsein und der Glaube an die eigenen Stärken das sieht anders aus. Die Hünten-Truppe ist auf der Suche nach der Form. Insbesondere im Angriff klemmt es an allen Ecken und Enden. Wenig Spielkultur, wenig Dynamik, kein Mut zum Risiko. Und so kam es, wie es kommen musste: Die Gäste gerieten gegen Ende der ersten Halbzeit im Rückstand, der bis zur 44. Minute auf 12:17 anwuchs. Erst jetzt begriff die Mannschaft es muss etwas passieren. Ein Aufbäumen mit dem richtigen Zug in den Aktionen reichte, um bis zur 55. Minute eine 25:22 Führung zu erkämpfen. Dann begann der Absturz: das Nervenkostüm riss aus unerklärlichen Gründen. Unnötige Zauberpässe landeten beim Gegner, weitere technische Fehler und zwei vergebene Großchancen damit verschenkten die Schwafheimer den Sieg. Es ist unglaublich. Uns fehlt einfach die Cleverness, schimpfte TVS-Trainer Dieter Hünten. Christian Rakebrand und Steffen Pitzen waren Totalausfälle. TVS: Preuß 7, Hünten 6, Roßmüller 4, Rakebrand 3/3, Gambietz 2, Kaplanek 2, Pitzen 1 |