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NRZ - Oberhausen/ 22.09.2008 von Stefan Schweigert "Überfordert und chancenlos!"
Verbandsliga: HC Rot-Weiß Oberhausen 22/88 - MTV Rheinwacht Dinslaken 25:43 (13:21): "Wir waren körperlich überfordert und völlig chancenlos", hätte das Fazit von Trainer Michael Köberle zutreffender nicht ausfallen können. Die Partie offenbarte einen Klassenunterschied, Rot-Weiß konnte allenfalls in den ersten fünf Minuten mithalten. Zu stark und abgezockt die Vorstellung des MTV. Angetrieben durch ihren überragenden und unglaublich viel Ruhe ausstrahlenden Spielertrainer Marius Timofte, der nahezu jede Aktion im Angriff einleitete und immer wieder den am Kreis lauernden Michael Steffens glänzend in Szene setzte, verschafften sich die Gäste schnell einen komfortablen Vorsprung. Die "Löwen" durften sich bei ihrem Keeper Martin Linke bedanken, dass der Rückstand bis zur Pause nicht schon deutlicher angewachsen war. RWO agierte in der Deckung viel zu passiv. Vorne gelang es ihnen meist nicht, den erforderlichen Druck auf die Abwehr auszuüben. Dinslaken spielte seinen Stiefel bis zum Ende cool und unaufgeregt herunter, Rot-Weiß hatte sich längst seinem Schicksal ergeben. HC RWO: Linke, Hollenberg; Schweinsberg (4), Conrad (1), Landgraf (8), Langer, A. Behmer (5), Jantze, Köhler (4), Krogoll (2), Schmidt (1), Zweig.
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WAZ - Oberhausen/ 22.09.2008 von Martin Berger HC RWO holt sich Klatsche ab Das war eine kostenlose Handball-Lehrstunde für die Oberhausener, die sang- und klanglos gegen den hohen Meisterschaftsfavoriten unter gegangen sind. Die Rot-Weißen waren gegen die auch körperlich überlegenen Dinslakener einfach überfordert. Denn fast jeder Gästespieler hatte das Gardemaß von mindestens 1,90 Metern, und da gab es für die Köberle-Schützlinge einfach keinen Blumentopf zu gewinnen. Die Gastgeber wirkten viel zu pomadig und waren auch in der Vorwärtsbewegung einfach viel zu langsam. Vielleicht war der Respekt vor diesem Gegner einfach zu groß. Einige waren zwar einfach überfordert, trotzdem darfst du dich auch gegen so einen starken Gegner nicht so abschlachten lassen. Mit 18 Toren zu verlieren, das darf einfach nicht sein. Aber es hat diesmal an allen Kanten und Ecken gefehlt", gestand RWO-Coach Michael Köberle. Aber jetzt hat er ja vier Wochen Zeit, um seine Jungs auf die kommenden Aufgaben besser vorzubereiten. |