NRZ - Oberhausen/ 31.10.2008 von Stefan Schweigert

HC RWO hat Interimslösung gefunden. Papa Behmer und Papa Jantze trainieren den Verbandsligisten vorerst.

TV Krefeld-Oppum - HC Rot-Weiß Oberhausen:

Der Papa wird's schon richten, der Papa macht's schon gut - der Ohrwurm von Peter Alexander aus den 80ern erlangt beim HC RWO ungeahnte Aktualität. Zumindest vorübergehend. Mit Henning Behmer und Diethard Jantze haben sich nach dem Rücktritt von Michael Köberle kurzfristig zwei Väter bereit erklärt, sowohl ihren Jungs, Andre und Raphael, als auch dem Rest des wieder einmal nur rumpelnden "Löwen"-Rudels übergangsweise sportlich die Leviten zu lesen. "Für eine begrenzte Zeit", informiert der 1. Vorsitzende Eugen Dempewolff, "fungieren die beiden als Interims-Trainergespann. Das haben wir so vereinbart. Die Suche nach einer adäquaten Dauerlösung geht ohne Druck, aber gezielt weiter." Eine erste Liste mit rund 15 Namen wurde bereits ausgedünnt, der Eigeninitiative eines telefonischen Bewerbers der Riegel vorgeschoben. "Es muss passen", bekräftigt Dempewolff. Ob's in Oppum zu mehr als nur Schadensbegrenzung reicht und der HC RWO zu "Vaterfreuden" kommt, bleibt abzuwarten.

 

WAZ - Oberhausen/ 30.10.2008 von Martin Berger

Spiel eins nach Köberle

Herren Verbandsliga:TV Krefeld-Oppum - HC RW Oberhausen (So., 11.15 Uhr):

Es ist das „Spiel eins” nach Michael Köberle. Der nämlich hat nach der fetten Heimklatsche gegen Lobberich die Konsequenzen gezogen und das Handtuch geschmissen. Und damit standen die Oberhausener plötzlich ohne Trainer da. Aber irgendwie muss es ja weiter gehen. Aber in nur drei Tagen wurde eine Übergangslösung gefunden. Denn auf der Trainerbank werden am Sonntag Henning Behmer und Diethard Jantze Platz nehmen. Das sind die Väter von André und Raphael, die beide zum Kader der ersten Mannschaft gehören. „Das ist eine Interimslösung. Wir werden uns jetzt in Ruhe um einen Nachfolger kümmern”, so Eugen Dempewolf, der 1. Vorsitzende des HC RWO. Die Rot-Weißen sind diesmal zu Gast beim Tabellensiebten, der nicht gerade zu den Übermannschaften der Liga zu zählen ist. Ein Gegner, der zu packen sein müsste.

 

Die Spieler sind gefordert

Nach nur fünf Spieltagen hat es bei den Handballern den ersten Trainerwechsel gegeben. „Erwischt” hat's Michael Köberle, den sympatischen Coach des Verbandsligisten HC RW Oberhausen, jetzt also Ex-Coach. Denn der ist nach der schwachen Leistung und der hohen Niederlage gegen Lobberich freiwillig gegangen. Weil er die Mannschaft nicht mehr erreicht habe, wie er selbst sagt. Nun also sind die Spieler gefordert. Denn die sind inzwischen auf den vorletzten Platz abgerutscht und müssen sich nun quasi selbst am eigenen Schopf aus diesem Abstiegssumpf ziehen. Aber es darf bezweifelt werden, dass es ohne den stets engagierten Michael Köberle besser läuft. Aber wer weiß. Die Väter der Spieler André Behmer und Diethard Jantze sollen das leckgeschlagene Flagschiff der Szene wieder auf Kurs bringen. Bis ein „Richtiger” gefunden ist.